Erste zugelassene klinische Studie zur Alzheimer‑Therapie

Das ist ein Durchbruch: In Tschechien wurde die erste vollständig genehmigte klinische Studie zugelassen, die eine nicht-invasive Inhalation von molekularem Wasserstoff als neuroprotektive Therapie in Frühstadien von Alzheimer an Menschen untersucht. Sie ist damit eine der ersten größeren regulierten Studien, die H2 bei einer neurologischen Erkrankung systematisch prüft, und soll bis Mitte des Jahres laufen (» zur Meldung).

Eine weitere randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie in Japan ergab, dass sich Patienten nach einer Leber-Operation signifikant besser früh erholten. Die Aussagekraft ist zwar aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl (64 Patienten) begrenzt, aber es ist eben eine weitere klinische Studie am Menschen mit Kontrolle und Verblindung und das ist wichtig (» zur Studie).

Zudem haben mehrere neue Reviews und Artikel bestätigt, wie H2 oxidativen Stress, entzündliche Prozesse und Autophagie (Zellrecycling) positiv beeinfusst (zum Beispiel im Zusammenhang mit obstruktiver Schlafapnoe). Das ist bedeutsam, denn die Mechanismen besser zu verstehen, wie Wasserstoff auf molekularer Ebene wirkt, ist für die Entwicklung effektiver Therapiekonzepte entscheidend (» Molecular hydrogen therapy: A “democratic” emerging strategy against aging and age-related diseases).

Insgesamt wächst die Forschungs-Community. 2025 fand in Tokio eine große internationale Konferenz zur medizinischen und biologischen Rolle von H₂ statt, an der führende Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen teilnahmen (Kardiologie, Neurologie, Pflanzenbiologie etc.). Dort wurden unter anderem neue Konzepte zur Anwendung, zur physiologischen Wirkung und zur Signalstoff‑Rolle von H₂ diskutiert. Die Forschungsgemeinschaft arbeitet also enger zusammen und entwickelt zunehmend interdisziplinäre Modelle für H₂‑Forschung.

Das alles zeigt, dass molekularer Wasserstoff in der Medizin kein Hype oder Trend, sondern eine ernst genommene, vielversprechende Vorsorge- und Therapie-Option der Zukunft ist.

Und es lässt sich ablesen, dass neben dem Trinken von mit Wasserstoff angereichertem Wasser auch die Inhalation von Wasserstoffgas immer mehr in den Fokus der Forschung rückt. Was sich auch darin bestätigt, dass das Angebot an Inhalatoren für den Heimgebrauch zunimmt.

Noch zwei Tipps

Sehr spannend (und zugleich preiswert) finde ich den » H2-Booster für die Badewanne. Baden in wasserstoffreichem Wasser wirkt entspannend, entzündungshemmend und hautverjüngend – und über die Haut haben wir die größte Aufnahmefläche für das kleine Molekül.

Bei allem, was wir aktiv für unsere Gesundheit tun, sollten wir eines an die oberste Stelle setzen, das normalerweise automatisch und deshalb außerhalb unserer bewussten Wahrnehmung „passiert“: das Atmen. Entscheidend ist dabei richtiges Atmen, denn die meisten von uns atmen zu viel und zu schnell. Deshalb gehört » James Nestors „Breath“ in jedes Bücherregal – nachdem es gelesen wurde. 😉

Man liest sich wieder – und bis dahin: gute Gesundheit!